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Das Archipel der Kanaren besteht aus sieben großen und drei kleinen besiedelten Inseln vulkanischen Ursprungs, die im 14. Jahrhundert entdeckt und ab 1402 während einer knapp einhundertjährigen Eroberungsphase von Spanien in Besitz genommen wurden.
Für die transatlantische Schiffahrt waren die Kanaren schon immer von Bedeutung, nicht zuletzt als letzte Möglichkeit des Bunkerns von frischen Vorräten und Süßwasser. Die vorherrschenden Winde des Nordost-Passats unterstützten die Fahrt der Segelschiffe mit Zielen in der Neuen Welt. Dennoch wurden die Kanarischen Inseln nicht etwa bevorzugt mit Leuchtfeuern ausgestattet, und das Seegebiet stellt im Vergleich zu anderen europäischen Küsten den Navigator nicht vor große Schwierigkeiten.
Die Topographie mit hohen Kaps kommt dem Bau von Leuchttürmen entgegen, insbesondere den im Nordosten von Tenerife und Gran Canaria gelegenen ehemals wichtigsten Leuchtfeuern der Inselgruppe, die zur Ansteuerung von Nordosten hilfreich waren. Allerdings muß auch ein niedriges Leuchtfeuergebäude errichtet und sein Betrieb sichergestellt werden, was mitunter viel schwieriger ist. Beispielsweise ist Punta de Anaga nur durch Eselpfade an das Wegenetz angebunden und schwer erreichbar.
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