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Ein Nebelschallsignal dient als akustische Warnung vor Gefahrenstellen und als Hilfe zur Orientierung, wenn die atmosphärischen Bedingungen wegen Dunst oder Nebel die Navigation anhand der Sichtpeilung zum Leuchtturm nicht erlauben.
Ein Nebelschallsignal ist auf die Übermittlung des Schalls durch die Atmosphäre angewiesen und erfährt hierdurch oftmals beträchtliche Wandlungen und Unzulänglichkeiten. So ist ein typischer Effekt, dass von Zweiton-Schallsignalen der höhere oder tiefere Ton bei bestimmten atmosphärischen Bedingungen nicht hörbar ist. Hinzu kommt, dass die Lage einer Geräuschquelle grundsätzlich schwer einzuschätzen ist, insbesondere bei störenden Maschinen- und Fahrgeräuschen eines Schiffes. Aus diesem Grund sind Nebelschallsignale auch wenig zur Navigation geeignet und werden gegenwärtig nur als akustische Warnung vor Gefahren verstanden. Während der letzten zwei Jahrzehnte wurden deshalb viele Nebelschallsignale europäischer Leuchttürme stillgelegt oder im Hinblick auf die veränderten Erfordernisse modernisiert. Viele mit Pressluft betriebene Nebelhörner mussten elektrischen Lautsprechersignalen weichen.
Glocken, Hörner, Sirenen, Diaphone, Membransender und Typhone dienten und dienen als Schallquelle. Explosionssignale wie z.B. Kanonenschläge gehören aber nun wirklich der Vergangenheit an.
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